Viele Paare verbindet nicht nur eine tiefe Liebe, sondern auch eine echte Leidenschaft für etwas oder ein eigener spiritueller Weg. Und für sie sind traditionelle Feiern etwas eng, sei es standesamtliche oder kirchliche. Sie würden gerne ihre Trauung mit allen Symbolen begleiten, die ihnen wichtig sind, um ihrer Ehe eine persönliche Note zu geben. Ein Traum? Nein, eine für alle erreichbare Wirklichkeit: es reicht eine „weltliche humanistische“ Trauung zu wählen (wird auch auch nicht konfessionell genannt).
Es handelt sich um einen symbolischen Augenblick, der normalerweise – jedoch nicht notwendigerweise – nach der standesamtlichen Trauung stattfindet. Während dieses Traurituals teilt das Hochzeitspaar mit Hilfe eines Zeremonieleiters sein Lebensplan mit seiner Familie, seinen Freunden und all den Menschen, die ihnen wichtig sind. Alle Gäste – unabhängig von ihrem Glauben – können literarische oder poetische Texte vortragen und Musikstücke aufführen und hören. Es ist ein sehr intensiver Augenblick, in dem die Gefühle und Emotionen sprechen. Die Wahl, das ganze Leben gemeinsam zu begehen, ist nicht nur eine „legale“ Angelegenheit mit Rechten und Pflichten, sondern ein ganz besonderer Moment im Leben und hat einen besonderen Wert, den es wichtig ist persönlich und fern von festgefügten Standards zu feiern.

Nachrichten-Archiv